Karneval am FWG – Unterstufenfeier 2010

Welches kölsche Motto man auch nimmt, dieses Jahr traf es ins Schwarze. „Nix bliev wie et wor.“ „Et kütt wie et kütt.“ und „Et hät noch immer joot jejange.“ Schon bei der Auswahl der „Location“ – dem Festsaal, wie es wohl angemessener bei einer Karnevalssitzung heißt – kamen wir ins Schwitzen. Wo findet man in Köln an Weiberfastnacht einen Saal, der für 700 Schülerinnen und Schüler Platz bietet? Denn unsere Aula, die uns hierzu traditionell zur Verfügung steht, durfte nicht betreten werden. Sie ist genauso wie der Rest des „alten FWG“ eine Baustelle. Letztlich sind wir auf unsere große Turnhalle gekommen. Sie ist groß und liegt für beide Schulen – wir feiern ja immer mit der Unterstufe der KAS zusammen – zentral. Das war´s auch schon mit den Eigenschaften eines Festsaales. Das komplette technische Equipment musste genauso angeschafft und aufgebaut werden wie die Bühne und einige Accessoires, die eben zu Karneval dazu gehören (Fahnen, Luftballons, Wimpel etc.) Nun hieß es durch Schmücken, Stimmung und Beiträge eine tolle Karnevalsparty zu organisieren. Und... es hat geklappt! Wie jedes Jahr, war auch die diesjährige Unterstufenfeier für Schüler und Lehrer ein Highlight im Schuljahr. 20 Klassenbeiträge und 2 Lehrertänze haben die Stimmung hochkochen lassen.

Und es waren schöne Beiträge: Sketche der KAS über „Wendy´s Handy“ oder „Flop Models“; tolle Sportbeiträge des FWG von Akrobatik mit der ganzen Klasse (5c) bis zu Jump Battles (Ropeskipping 7c) mit kölschen selbst getexteten Gedichteinlagen (7b); musikalisch fing es an mit dem schon zum Kult gewordenen Beitrag der KAS-Musiktruppe, die restlichen Musiknummern übernahm das FWG: mit der 5b waren wir die „Weltmeister vum Rhing“, mit der 6c machten wir uns im Schullied über die Einstellung der Eltern zur „Schule und Lernen“ lustig und die 6a besang in schönster Parodie-Manier den umgetexteten Ostermann Klassiker „Och wie wor dat fröher schön am alten FWG“; Rhythmus vom feinsten gab es von der 7a mit „Rhythm is it“; schöne Theaterdarbietungen lieferten die 5a mit dem Karneval der Tiere und die KAS mit einem Sockentheater; und schließlich wurde getanzt und getanzt und getanzt: vom Fliegerlied (was der ganze Saal mittanzte), über Cowboy- und Indianertänze bis hin zum „Hannah Montana“ (7d) und Gangsa HipHop (6b); und zwei Tänze wurden von den Schülern wieder euphorisch gefeiert – die Lehrertänze: Die KAS war eine große Sambatanzgruppe und die FWG-Lehrer waren dieses Jahr „Backstreetboys and -girls“.

Unterstützt und begleitet wurde alles wie immer von der Schüler- und Lehrerband des FWG. Unsere Media-AG war mal wieder zuverlässig für die Beleuchtung und die Beschallung zuständig. „Et hätt mal widder joot jejange“. Und dafür gilt der Dank den Organisatoren und denjenigen, die sich sehr engagiert haben für diese Feier: Vielen Dank an die Lehrer, die die Beiträge einstudiert haben. Vielen Dank an die Mitglieder der Band. Vielen Dank an Nelly und Dominik für die Moderation. Vielen Dank Konrad, Bruno, Paul und Tami für die tatkräftige und technische Unterstützung! Und vor allen Dingen vielen Dank Herr Helmrich für das Equipment und den großen Einsatz!

Das Kölner Festkomitée hat das diesjährige Karnevalsmotto „En Kölle jebütz“ so erklärt, dass nicht nur der körperliche Vorgang des Küssens damit gemeint ist, sondern die Atmosphäre, die man spürt, wenn man in Köln zusammen Karneval feiert. Genau diese Atmosphäre haben wir in unsere Halle geholt und drei Stunden lang gespürt.

 

Christian Esser